Einweihung Anastasius-Hartmann-Weg

Was im Frühling 2015 als Idee diskutiert wurde, wurde am Sonntag, 18. Oktober 2020 Realität. Der Anastasius-Hartmann Weg zwischen Altwis und Hitzkirch konnte eingeweiht werden.

Eine ansehnliche Schar mitfeiernder Personen begleitete den Gemeindeleiter Daniel Unternährer, den Stiftungsrat der Kapelle und den Vorstand der Freunde der Kapelle bei der Einsegnung der sechs Stelen zwischen Altwis und Hitzkirch.

Mit dem Gedenkweg bewahren wir dem ehrwürdigen Missionar Anastasius Hartmann (1803 -1866) aus Altwis ein ehrendes Andenken. Der Weg, das Unterwegs Sein, war für Anastasius Hartmann ein ganz zentrales Thema. Er war von der Idee, Missionar für die christliche Kirche zu werden, von früher Jugend an beseelt und erfüllt.

Er wählte den Weg über den Kapuzinerorden und trat 1821 als Novize im Kloster Baden ein.

Bis er sein Ziel, als Missionar wirken zu können, musste er viele Wege gehen. Erst 1841 erhielt er vom Kapuzinerorden den Auftrag, für das Missionieren nach Indien zu reisen.

Unser Weg beleuchtet einige Stationen seines Lebens. Es vollständig zeigen zu wollen, ist ein Ding der Unmöglichkeit. Zu intensiv war sein Wirken anfänglich in der Schweiz, später in Rom und schliesslich in Indien.

Die sieben Stelen widmen sich den folgenden Themen: Spannungsfeld Schweiz – Indien / Kindheit Ausbildung / Weitblick mit Visionen / Inneres Feuer für seine Missionsarbeit / Stärkung durch die Sakramente der Kirche / Aufbruch und Ausbil-dung der Jugend / Energie die sichtbar nach aussen tritt.

Diese Themen wurden von Kunstschmied Alois Eberli, Altwis in sieben eisernen Stelen treffend, aussagkräftig und wunderbar umgesetzt.

 

 

© Verein Freunde der Kapelle Altwis